Im Jahr 2008 wurde im ORF 2 eine besondere Dokumentation erstmals ausgestrahlt. ‚Der Schatz der Hohen Tauern’ zeigt in eindrucksvollen Aufnahmen die Geschichte vom Zusammenleben der Wildtiere und der Menschen in der Nationalparkregion Hohe Tauern. Das Aufeinander treffen, das Kennen lernen und schließlich die gemeinsame Anpassung von Mensch und Wildtier und die Nutzung desselben Lebensraums war Hauptinhalt der 47-minütigen Dokumentation in bekannt hoher Universum Qualität. Dem Nationalpark Hohe Tauern war es ein besonderes Anliegen den Film zu produzieren und weiters die Filmcrew bei der Auswahl der Drehplätze, den Inhalten und den Kontakten mit der heimischen Bevölkerung zu unterstützen, um einem breiten Publikum die eindrucksvolle Kulturlandschaft des Nationalparks zu vermitteln. „Ohne die Mithilfe unzähliger heimischer Mitwirkender (ca. 200 Personen) hätten wir die Produktion gar nicht machen können“, so Filmemacher Franz Hafner.
Realisierte Projekte
Universumdokumentation "Der Schatz der Hohen Tauern"
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Erweiterung und Ausbau Bios Nationalparkzentrum Mallnitz
Das Nationalparkzentrum BIOS in Mallnitz wird zum Nationalparkbildungszentrum und Kärntner Umweltbildungszentrum ausgebaut und soll damit eine verstärkte touristische Bedeutung erhalten. Um den vielen Aufgaben eines touristischen Ausflugszieles und einer Bildungseinrichtung gerecht zu werden, wurde der Um- und Ausbau nötig. Planer des Bauvorhabens ist Architekt Herwig Ronacher, die Investitionssumme wurde mit über 900.000 Euro beziffert. Am 17. Oktober erfolgte der Spatenstich für den Umbau bzw. die Erweiterung von BIOS im Rahmen eines Festaktes.


Volontärprojekt - Einsatz für die Natur
Bartgeier – Wiederansiedelung
Aufgrund regelmäßiger Zuchterfolge konnte in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts ein internationales Projekt zur Wiederansiedelung des Bartgeiers in den Alpen gestartet werden. Am 3. Juni 2006 erfolgte in Mallnitz feierlich die dritte Bartgeierfreilassung in Kärnten. Dieses Gebiet wurde durch eine internationale Expertenkommission als besonders geeigneter Aussetzungsstandort gewählt. Die Jungvögel „Portobello" und „Tauernwind" haben sich seitdem in ihrem Freilassungshorst im Mallnitzer Seebachtal prächtig entwickelt und bereits Ende Juni mit ersten Flugversuchen begonnen.
Nationalpark Infocenter Kaiser-Franz-Josefs-Höhe
Das Nationalpark Infocenter wurde am 15. September 2006 auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe eröffnet. Sie ist eine gemeinsame Informationseinrichtung (größte Touristenattraktion des Nationalparks Hohe Tauern mit ca. 800.000 Besuchern pro Jahr) der Nationalparkregionen von Kärnten, Salzburg und Tirol. Ziel ist es, dieses Besucher durch eine attraktive Darstellung des Nationalparks und seiner touristischen Einrichtungen für einen Urlaub in der Nationalparkregion zu gewinnen.
Wilhelm Swarovski Beobachtungswarte
Die Idee auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe eine Beobachtungswarte zu errichten wurde vom früheren Präsidenten des "Vereins der Freunde des Nationalparks Hohe Tauern", Gernot Langes-Swarovski, geboren. Erbaut nach den Plänen der Kärntner Architekten Andrea und Herwig Ronacher wurde die Warte am 01. August 1998 feierlich eröffnet. Die gläserne Gebäudehülle symbolisiert einen sechsseitigen Kristall und fügt sich harmonisch in seine Umgebung ein. Heute ist die Beobachtungswarte Anziehungspunkt für tausende Besucher und der ideale Ort des Staunens über die Wunderwelt der Natur.

Schmetterlingsuntersuchung
Nationalpark - Volksschulen
Die Akzeptanz für einen Nationalpark hängt sowohl von der Beziehung der Bevölkerung zur Naturlandschaft und zur historischen gewachsenen Kulturlandschaft ab, als auch vom Bewusstsein der Menschen beides erhalten zu wollen. Aus diesem Grund ist es notwendig, schon im Kindesalter den Nationalparkgedanken zu vermitteln, um so langfristig in der Bevölkerung ein Nationalparkbewusstsein zu schaffen.
Folder "Projekttage im Nationalpark Hohe Tauern"

Der Nationalpark Hohe Tauern - Kärnten ist ein außergewöhnliches Klassenzimmer für Schulgruppen. Ein umfangreiches und vielfältiges Programm an Halbtags- und Ganztagesexkursionen bringt den Schüler/innen die einzigartigen Besonderheiten der alpinen Natur- und Kulturlandschaft näher.
Sie lernen über die Bedeutung von Schutzgebieten und von der Entstehung der Alpen. Sie entdecken die Spuren des Gletscherrückganges und die Vegetation des Gletschervorfeldes. Weitere thematische Schwerpunkte sind die Vielfalt der unberührten Gewässer, die sensible Hochgebirgslandschaft mit seiner charakteristischen Fauna und Flora sowie die einzigartige bergbäuerliche Kulturlandschaft.





